2016-03-17 12.42.42Welche Aussteller heuer auf der CeBIT waren und was die neuesten IT-Trends sind, könnt ihr auf vielen anderen Webseiten und Blogs nachlesen.

Nur hier bei mir gibt es meinen persönlichen Eindruck von dem Spektakel in Hannover (das nennt man auch „Unique Content“).

Es kostet schon ein bisschen Überwindung, ganz alleine und ohne konkreten Plan auf so eine riesige Messe zu gehen. Darum waren meine Erwartungen für dieses 1. Mal relativ gering: Mich umschauen, ein bisschen netzwerken und vor allem viele interessante Infos aufnehmen.

Das ist es nämlich, was mir bei den Branchenevents in Österreich oft fehlt: Neuer Input. Es werden zumeist die ollen Kamellen durchgekaut, Digitalisierung und Social Media als Neuentdeckung angepriesen und Trends von vorgestern skeptisch untersucht.

2016-03-17 12.51.28Zurück in die Zukunft

Auf der CeBIT ist das anders.

Die CeBIT ist international.

Die CeBIT ist wie eine Reise in die Zukunft – die ja in anderen Ländern schon Gegenwart ist.

Es war schon befremdlich, zur Mittagszeit durch die Länderpavillions zu schlendern, wo die chinesischen, koreanischen und japanischen Aussteller hinter ihren Präsentationstischen hastig Reisgerichte verputzten, während vorne freundliche Roboter für die Besucher tanzten.

Überwältigt und ein bisschen verwirrt von der Vielzahl an neuen Technologien in dem Labyrinth aus 23 Messehallen holte ich mir einen Cappuccino und setzte ich mich vor eine Bühne mit leuchtender, pinker Deckendeko – der imposante T-Mobile-Stand.

2016-03-17 14.08.35Es ist pink – es blinkt – ich will es haben!

Genau in dem Moment fing eine Modenschau an – natürlich ging es um die Haute Couture der Wearables. Vielleicht habt ihr auch meinen Periscope-Livestream dazu gesehen. Laute Musik, tanzende Sportmodels, schrille, blinkende Kostüme mit diversen Displays und Sensoren… keine Ahnung, wozu, aber es sah gut aus und die Show war unterhaltsam!

Anschließend erklärte der Designer in einer Gesprächsrunde, wie z.B. ein digitaler Handschuh die Krankenpflege verändern könnte: Indem er bestimmte Arbeitsbewegungen automatisch erkennt, die dann der Pfleger nicht mühsam schriftlich in einen Bericht eintragen muss. Gesparte Zeit, die er wiederum für den Patienten verwenden kann.

Ich war beeindruckt.

Als ich aufstand und weitergehen wollte, wurde ich direkt von einer Dame aufgehalten und sollte die Show bewerten. Mein Feedback wurde natürlich sofort ins Tablet getippt, damit der nächste Auftritt noch mehr meinen Wünschen entspricht. Respekt! So viel Professionalität habe ich in Österreich noch nie erlebt.

Abends ging ich etwas erschöpft ins Hostel. Mein eigentliches Ziel war ja die große Bloggerkonferenz „Rock the Blog“ am Freitag, dem letzten CeBIT-Tag.

2016-03-18 10.34.33Rock the Blog #RTB16

Bei diesem ganztägigen Event waren Frauen – anders als auf der CeBIT allgemein – auf einmal nicht mehr in der Minderheit.

Auf drei Bühnen gab es eine Unmenge spannender Talks rund ums Thema Bloggen, Social Media und Content Marketing. Von der Keynote des Bloggers des Jahres, dem Techtainer Sascha Pallenberg, über Tipps von Journalisten, PR-Leuten und Snapchat-Experten war es wirklich ein sehr inspirierendes Programm.

Und – Halleluja! – es waren auch US-amerikanische Speaker da, u.a. von Google, Klout und eMarketer. Von denen können und müssen wir in der Hinsicht einfach noch einiges lernen.

Insgesamt kann ich noch nicht genau sagen, was der ROI meines CeBIT- und RTB-Besuchs sein wird.

Es wird auch von der Offenheit meiner Kunden gegenüber diesen neuen Tools und Denkansätzen abhängen. Ich freue mich darauf, es auszuprobieren!

 

Fotos by Mel

Business-woman-popartDavor haben Selbständige am meisten Angst: Was tun, wenn die Aufträge ausbleiben? Bzw. wenn die aktuellen Honorare gerade so ausreichen, um die vorhandenen Fixkosten wie Miete, Sozialversicherung und Lebenshaltungskosten zu decken, aber man z.B. nichts für die quartalsweise fällige Umsatzsteuer auf die Seite legen kann, weil das Konto eh schon gähnend leer ist?

Die erste wichtige Frage, die man sich in dieser Situation stellen sollte:

Ist das nur eine Phase oder ein Dauerzustand?

Wenn die Aufträge nach der Firmengründung generell ausbleiben, solltest du dir Gedanken über dein Geschäftsmodell machen. Gibt es überhaupt Bedarf an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung? Im Idealfall solltest du das schon anhand deines Businessplans und in der Interaktion mit potentiellen Kunden (z.B. über die Social Media) überprüft haben.

Manchmal ist die Akquisezeit auch länger, wenn du es beispielsweise auf Konzerne oder öffentliche Einrichtungen als Kunden abgesehen hast. Aber es sollten signifikante Fortschritte im Verkaufsprozess sichtbar sein, sonst läuft deine Firma wohl dauerhaft ins Leere.

Sunshine after the rain

Keep calm and wait for summerIn den meisten Branchen bewegt sich das Business in Wellen, abhängig von der Saison oder der allgemeinen Wirtschaftslage. Unser Wirtschaftssystem ist sehr komplex und wie man täglich in den Medien sieht, können selbst Banken, Regierungen und Wissenschaftler es nicht 100%ig erklären, geschweige denn vorhersagen. Es wird einfach von so vielen Faktoren beeinflusst, gezielt manipuliert und schwankt mit den irrationalen menschlichen Emotionen.

Bei mir laufen die Geschäfte beispielsweise im Sommer sehr gut. Scheinbar haben da meine Kunden weniger mit ihrem Tagesgeschäft zu tun und nehmen sich Zeit für ihr Marketing, um sich auf das Business nach den Sommerferien vorzubereiten. Im Winter ist dagegen oft eher wenig los. Wenn man das ein paar Jahre lang so beobachtet hat, kann man sich darauf einstellen und weiß, dass es spätestens im Frühling wieder bergauf geht mit der Auftragslage.

In der Zwischenzeit hilft ein Gespräch mit der Bank, die sich normalerweise kooperativ zeigt, wenn die Geschäfte bisher gut liefen.

Wie nutzt man die Flaute positiv?

In dieser Situation hast du also wenige Aufträge und bist knapp bei Kasse.

Aber du hast eine sehr wertvolle Sache im Überfluss: Zeit.

Während scheinbar jeder zu wenig Zeit für alles hat, weißt du nicht, wohin mit den endlosen, täglichen 24 Stunden. Dabei besteht die Gefahr, dass du die Zeit zum Nachdenken nutzt und dir Sorgen über deine Situation machst. Das wäre allerdings kontraproduktiv, da man durch die Beschäftigung mit den negativen Aspekten diese Situation verstärkt. Und Jammerer kommen auch nirgends gut an.

Business_MeditationKeep calm and talk to the right people

Du brauchst also vor allem erstmal Vertrauen, dass es wieder besser wird.

Um das aufzubauen, helfen mir vor allem Gespräche mit anderen Selbständigen. Denn meine angestellten Freunde haben für meine Situation eher weniger Verständnis. Die hätten ja genau deswegen selbst viel zu viel Angst sich jemals selbständig zu machen und raten mir dann zumeist auch, mir doch wieder einen Angestelltenjob zu suchen. Wer aber wirklich Unternehmergeist hat, für den kommt das nicht in Frage, allein weil er von der Persönlichkeit her viel Freiheit braucht und Verantwortung übernehmen will und sich keinem (vermeintlich) inkompetenten Chef mehr unterordnen kann.

Auch Gespräche mit der Familie sind eher kontraproduktiv. Meine Mama macht sich eh schon genügend Sorgen um ihre Tochter, die alleinstehend im Ausland lebt und immer nach scheinbar unerreichbaren Zielen strebt. Helfen kann sie eh auch nicht, also brauche ich ihr gar nicht von dem dicken, fetten Minus auf meinem Konto erzählen. Sie macht mir höchstens noch zusätzlich Schuldgefühle, dass ich mich überhaupt für diesen Lebensweg entschieden habe.

Selbständige dagegen wissen: Das Auf und Ab ist normal.

Wohin also mit der Zeit?

Die meisten Veranstaltungen, Fortbildungen oder sonstigen Selbstoptimierungsmaßnahmen kosten ja leider auch wieder Geld, das man gerade nicht hat.

Das ein oder andere günstige Angebot sollte man aber durchaus wahrnehmen, damit man beim nächsten Auftraggeber mit der neuen Erfahrung oder zusätzliche Qualifikation punkten kann. Ich fliege z.B. demnächst auf die CeBIT und erhoffe mir davon grandiosen fachlichen Input und ein paar interessante Kontakte, die meine österreichischen Konkurrenten wahrscheinlich nicht haben.

Die zweite sinnvolle Beschäftigung ist meiner Meinung nach: Freizeit.

Ja, wirklich. Und zwar ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Das Bild vom Selbständigen, der „selbst und ständig“ immer im Dienst ist und auch an Wochenenden und Feiertage nie frei hat, hat ausgedient.

Es wird zwar allerorts zu Work-Life-Balance und Nachhaltigkeit aufgerufen. Dennoch leben wir nach wie vor überwiegend in einer Leistungsgesellschaft, in der Freizeit nur in Maßen gewünscht und geduldet wird.

Angst vor der Stille

Wer nichts zu tun hat, ist wahrscheinlich unterqualifiziert und/oder faul. Vollbeschäftigung ist Regierungsziel. Selbst im Urlaub steht bei vielen Leuten die Aktivität im Vordergrund, damit sie anschließend spannende Bilder auf Facebook zu posten haben.

Wer so denkt, übersieht aber Folgendes:

rich-girl

 

Was haben ein Selbständiger in Auftragsflaute und ein Millionär gemeinsam?

 

 

Sie haben Zeit. Sehr viel Zeit.

Auch das ist Reichtum.

 

 

 

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Ausverkauf
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broken-heel_ciIn den letzten Monaten war es still auf meinem Blog.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht über mich, mein Leben, meinen Job und die Welt.

Als Geisteswissenschaftlerin bin ich ein sehr idealistischer Mensch, auch wenn ich in einer sehr konsumorientierten Gesellschaft lebe und auch wenn mein Beruf als Werbetexterin sich direkt mit dem Thema Verkaufssteigerung befasst.

Die Medien sind voll von Krisen. Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Euro-Krise etc.

Trotzdem läuft unser Konsumverhalten scheinbar davon unberührt weiter. Eine Rabattaktion jagt die nächste und man kann sich vor Sonderangeboten, Gratis-Goodies und Probierpaketen kaum retten.

Wie passt das zusammen?

Klar, es muss billig sein, damit die Leute momentan überhaupt etwas kaufen. Allerdings verdient dann keiner mehr etwas daran und plötzlich stehen auch Branchenriesen vor Milliardenverlusten oder gehen gleich insolvent.

Es ist an der Zeit, unsere Werte zu überdenken.

Für Absatzzeilen heißt das momentan: Auch mal flache Schuhe anziehen.

Hohe Absätze sehen zwar schön aus, bringen auf Dauer aber nur Schwielen an den Füßen.

Werbung, Marketing und PR müssen moralisch vertretbar sein.

Verkaufszahlen sind nur einer von vielen KPIs, die uns interessieren sollten.

Und zwar nicht nur, weil Integrität und soziale Verantwortung gut fürs Firmenimage sind, sondern weil sie gut für uns sind.

 

Urheberrecht Bild: http://www.123rf.com/profile_immermehr (bearbeitet von Mel)

Keine Zeit
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Idee_mEs gibt keinen Mangel an Zeit, es gibt nur einen Mangel an Priorität(en).

Tatsächlich hatte ich jetzt vier Monate lang „keine Zeit“ für meinen Blog, obwohl ich den eigentlich alle zwei Wochen aktualisieren will. Aus dieser Blog-Pause habe ich ein paar Dinge gelernt.

Fakt ist – wie auch meine Kunden immer wieder sagen:

1.) Es gibt wichtigeres als einen Blog.

Das stimmt. Das Tagesgeschäft geht vor. Wenn das Business gut läuft, sollte man das nutzen, Gas geben und sich später um den Content kümmern, denn wer weiß, wie lange die Erfolgssträhne anhält? Das gilt besonders für 1-Mann- bzw. 1-Frau-Unternehmen.

Das habe ich die letzten vier Monate gemacht. Ich habe noch nie so viel getextet wie diesen Sommer – aber eben nicht für meinen eigenen Blog, sondern für meine Kunden.

Entwurf_m2.) Willst du gelten, mach dich selten.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass einige Kunden und Bekannte in letzter Zeit gefragt haben, wann sie denn wieder etwas von mir zu lesen bekämen. Statt die Leute zuzuspammen, habe ich mich rar gemacht (zumindest für die Leute, die mir nicht auf Twitter oder Instagram folgen oder meine FB-Seite geliked haben) – und dadurch wertvoller.

Das gilt nicht nur online, sondern auch offline, z.B. auf Events. Wer immer und überall präsent ist, scheint wohl dringend auf Auftragssuche zu sein. Die wirklich wichtigen und erfolgreichen Menschen überlegen sich gut, welche Veranstaltungen sie besuchen und welche weniger Priorität haben.

(Allerdings sollte man auch nicht völlig von der Bildfläche verschwinden, denn dann gerät man schnell in Vergessenheit.)

3.) Content Outsourcing

Ab und zu bräuchte eben auch ich jemanden, dem ich ein paar Ideen und Stichpunkte sagen kann und der dann das Bloggen für mich übernimmt. Wäre das nicht praktisch, jemanden zu haben, der sich in meine Situation einfühlen kann und dann so schreibt, als wäre der Text von mir?

Content_mJemanden wie… mich! 🙂

Genau diese Aufgabe übernehme ich für meine Kunden. Und das ist unglaublich nützlich! Denn so können meine Kunden ihrem Tagesgeschäft nachgehen und trotzdem ihren Interessenten von ihren Erfolgen berichten.

Also, wenn auch du ab und zu „keine Zeit“ für Blog, Pressemeldungen oder Social Media hast, aber deine Ideen dennoch gehört werden sollen – denk’ ans Outsourcing. Lass mich für dich texten, während du wichtigeres zu tun hast.

 – gezeichnet: Mel persönlich –

Fotos: Copyright: http://www.123rf.com/profile_olegdudko

Ich bin ein durchaus positiv gestimmter und offener Mensch. Aber ab und zu muss ich auch Nein sagen.

Das habe ich in letzter Zeit öfter getan und es tut wirklich gut:

Nein zu einem Kunden, der mich auf Facebook blöd angemacht hat.

Lieber verzichte ich auf den Folgeauftrag, denn meine Würde ist unbezahlbar.

Nein zu einem Netzwerk, das von meiner Leistung profitiert ohne diese angemessen zu honorieren.

Lieber verzichte ich auf den Status „Gruppenkonsul“, denn meine Freizeit ist unbezahlbar.

Nein zu falschen Freundinnen, die mein Business untergraben wollen.

Lieber verzichte ich auf deren Gesellschaft, denn Loyalität ist unbezahlbar.

Aktuell auch: Nein zu Urlaub. Selbständigkeit ist schwierig, aber von meiner Berufung zu leben, ist unbezahlbar.

Nein ist böse.

Als erfolgreiche Frau werde ich im Geschäftsalltag immer wieder als kalt und unnahbar bezeichnet, wenn ich mich für mein Business einsetze. Ich könnte doch den Auftrag als Tauschgeschäft oder Freundschaftsdienst machen. Viele machen das ja auch.

Nachhaltigkeit.

Bei mir ist das anders. Ich habe keine Familie oder einen Ehemann, der mich durchfüttert und es abfangen würde, wenn mein Business nicht rentabel wäre. Oder wenn ich zu feige wäre, Preise durchzusetzen, von denen ich leben kann.

Ich muss knallhart kalkulieren. Meine persönlichen Ressourcen sind begrenzt und ich MUSS sie effizient einsetzen, um meine Rechnungen zahlen zu können.

Und ehrlich gesagt bin ich auch froh darüber, dass ich so lebe. Schließlich habe ich mir das so ausgesucht, bewusst oder unbewusst. Ich – und nur ich – bin verantwortlich für meine Situation, für meine Erfolge und Misserfolge. Und ich sage:

Ja zu Unabhängigkeit, auch wenn es mir Angst macht, dass im Notfall nur der Staat für mich da ist.

Ja zu meinem Traum, vom Schreiben zu leben, denn ich glaube an mein Talent dazu.

Ja zu 100%-iger Aufrichtigkeit mit mir selbst und anderen, denn ich möchte nicht so leben wie all die Menschen, die nicht den Mut haben, auch mal Nein zu sagen, wenn sie Nein meinen.

 

Copyright Bild: http://www.123rf.com/profile_corund

Sprachen_ci

 

 

 

 

 

Es ist so schön, wenn Dinge einfach mal funktionieren.

Wenn Aufträge wie von selbst in die Mailbox flattern, zügig abgewickelt werden und die Kunden ihre Rechnungen zahlen.

In unserer modernen Gesellschaft überwiegt die Auffassung, dass man sich Erfolg hart erarbeiten muss. Von nichts kommt nichts und Arbeit muss wehtun.

Aber warum eigentlich?

Was wäre, wenn wir uns alle mal auf unsere Stärken, anstatt auf unsere Schwächen besinnen würden und nur noch das tun, was wir wirklich gut können und alles schwierige und lästige auslagern an Leute, die eben dafür ein Talent haben?

Das Leben könnte so einfach sein.

Ich probiere das mal aus.

Gerade als Einzelunternehmerin muss ich Dinge delegieren. Ich kann nicht alles selbst machen.

Und irgendwie funktionieren Dinge auch besser, wenn man sie gerne tut und nicht ständig gegen Windmühlen kämpfen muss.

Das gilt beruflich wie privat.

Nehmen wir das Thema Übersetzungen. Leider kann ich „nur“ fünf Sprachen, die meisten davon romanischen Ursprungs. In Wien fragen mich aber immer wieder Interessenten nach Russisch und anderen slawischen Sprachen.

Kann ich nicht. Aber ich kenne da jemanden…!

Daher werde ich in Zukunft nicht mehr selbst übersetzen (das ist mir eh zu langweilig und unkreativ), sondern die Aufträge an die internationale Übersetzungsagentur NORAKtrad weiterleiten, wie aufmerksame Leser des Wirtschaftsblatts bereits mitbekommen haben.Wiblatt-080515

Dadurch kann ich jetzt alle möglichen Sprachkombinationen und Fachsprachen auf höchstem Qualitätsniveau anbieten.

Einen Vertragstext von Deutsch auf Chinesisch übersetzen? Kein Problem.

Eine technische Dokumentation von Polnisch auf Deutsch? Nichts leichter als das.

Außerdem Dolmetschservices und weitere Sprachdienstleistungen von Leuten, die es können.

Das alles darf ich jetzt österreichischen Firmen vermitteln und damit zur Völkerverständigung beitragen.

Und das Beste daran: Es geht super einfach und macht auch noch Spaß!

 

Anfragen bitte gerne an office@norak.at.

 

P.S. Alle anderen Services von Absatzzeilen bleiben neben der Kooperation mit Norak erhalten.

Mein Portfolio wird einfach sinnvoll erweitert. Brauchst du eine Pressemeldung auf Arabisch? Ich schreibe sie dir auf Deutsch und Norak übersetzt.

 

P.P.S. Und der Norak-Slogan ist so gut, der könnte fast von mir sein:

Qualität ist unsere Sprache.“ 🙂

 

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Ich möchte mich an dieser Stelle für das überwältigende Feedback zu meinem letzten Blogbeitrag „Ich bin Griechenland“ bedanken.

Nicht nur, dass Menschen wie du meinen Blog aufmerksam lesen, sie reagieren auch und bieten Hilfe an (sowohl finanziell und operativ, als auch moralisch).

DANKE!

SuperMelDas motiviert mich, weiterzumachen. Es bestärkt mich in meiner Meinung, dass man auch mal unangenehme Wahrheiten aussprechen sollte. Und um Hilfe bitten darf, wenn man sie braucht.

Griechenland bekommt Kredite und ich auch.

Die Bank erhöht nun also meinen Kreditrahmen und ich habe noch etwas mehr Zeit, mich als Jungunternehmerin auf dem heiß umkämpften Werbemarkt zu etablieren.

Das ist gut, aber es ist noch nicht alles.

Es ist zwar schön, dass ich meine Stimme anderen Leuten und ihren Produkten und Dienstleistungen leihen kann.

Aber eigentlich habe ich auch ziemlich viel über mich selbst zu erzählen.

>>> Watch out for SuperMel!!! <<<

Wenn deine eigene Existenz bedroht ist, machst du dir Gedanken darüber, was dir eigentlich an ihr liegt. Warum sie wichtig ist. Ob es sich lohnt, sie zu retten und wie das aussehen könnte. Was dein Leben noch lebenswerter machen würde und was dich verdammt nochmal davon abhält, endlich deine kühnsten Träume zu verwirklichen.

Ich habe da eine Idee.

In meinem neuen Projekt geht es um mich und DICH.

Es wird spannend!

 

Fortsetzung folgt…

 

Urheberrecht Bild: http://de.123rf.com/profile_yayayoy

(bearbeitet von Mel)

Können wir bitte mal über Geld reden?Gr_Palmen

Ich weiß, das macht man normal nur in der Politik. Griechenland ist pleite, der Rubel rollt bergab und überhaupt muss man ständig mit dem Platzen von Kredit- und Immobilienblasen rechnen.

Facebook-Kontostand.

Privat geht es uns ja allen super. Wir posten in den sozialen Medien, auf welcher angesagten Party wir wieder Champagner getrunken und welchen Urlaub wir uns gegönnt haben oder liken diejenigen, die gerade Unsummen für die Aktualisierung ihres Facebook-Beziehungsstatus auf „ist verheiratet mit…“ ausgegeben haben.

Zur Not muss man solche Dinge sogar inszenieren (ist glaub ich schon ein Geschäftsmodell in Asien), um sich bloß nicht als „arm“ zu outen.

Meldusa_mlDie Realität sieht anders aus.

Also zumindest bei mir. Und ich will jetzt bitte kein Mitleid. Ich will nur schreiben, wie es wirklich ist.

Ich werde von allen Seiten bewundert, dass ich den Schritt in die Selbständigkeit „gewagt“ habe.

Fakt ist: Ich habe das aus der Arbeitslosigkeit heraus getan, weil ich einfach keinen Job gefunden habe.

Auf meiner Webseite und auf FB, Twitter und Xing sieht jeder, wie aktiv ich jetzt bin.

Ständig berichte ich von irgendwelchen Fachgruppen-Veranstaltungen, Networking-Events und Kundenterminen. Ich habe viele Anfragen und Interessenten. Das ist auch alles wirklich toll und ich habe das Gefühl, dass meine Dienstleistungen geschätzt und gefragt sind. Ich habe ein großes Netzwerk und finde, dass ich darin viel bewege.

„Schein-bar“ geht es mir gut.

Aber finanziell bleibt davon nicht viel hängen. Die bezahlten Aufträge halten sich in Grenzen. Immer häufiger bekomme ich Tauschangebote (etwa: Meine Texte gegen sein Coaching oder ihre hausgemachte Marmelade), weil Einzelunternehmer scheinbar generell kein Geld für ihr Marketing ausgeben wollen oder können. Und große Firmen wie Manner in Keksen bezahlen, siehe hier.

Die Fixkosten bleiben oder wachsen sogar. Das Leben in Wien ist teuer. Und ich will es genießen.

Gr_TempelAlso war ich bei meiner Bank.

Man hört ja in den Medien, dass die Zinsen niedrig und die Konditionen günstig sind. Die Politiker hoffen darauf, dass die Unternehmer eben jetzt investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das halte ich für eine gute Idee.

Als risikofreudige und entscheidungsstarke Jungunternehmerin mit vielen guten Ideen bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Der schlecht informierte Bankberater holte ein paar Formulare aus dem Drucker.

Darauf standen Dinge wie „Sicherheiten“. Eine leere Zeile, in die ich einen Bürgen eintragen soll. Mit österreichischer Sozialversicherungsnummer, bitte.

Gr_BannerTja, das war’s dann also.

Ich gehe doch gerade deswegen zur Bank, weil alle anderen Mittel ausgereizt sind! Ich bin eine moderne, erwachsene Frau, die im Ausland („nur“ im Nachbarland, aber dennoch) lebt und werde sicher nicht meinen Vater oder irgendwen um so eine Unterschrift bitten.

Das ist erniedrigend. Ich bin selbständig und will aufgrund meiner selbst und nicht aufgrund meiner Familie oder Bekannten beurteilt werden. Und wenn sich die Bank die dafür nötigen Daten aus anderen EU-Ländern holen muss, bitte gerne!Gr_Säule

Während die österreichische Regierung über dem Crowdfunding-Gesetz brütet, muss ich mir jetzt überlegen, ob ich mit meinem letzten Geld lieber die nächste Miete oder die Sozialversicherung für das laufende Quartal zahle.

Und ich weiß, dass es vielen Jungunternehmern ähnlich geht. Bzw. schlechter.

Ich fühle mich wieder wie damals vor zehn Jahren, als ich als armes, aber talentiertes Arbeiterkind BaföG-Anträge ausfüllte, um irgendwie mein Studium in München zu finanzieren.

Noch ein Formular mehr.

Heuer wäre auch die Rückzahlung dieser 6.000 Euro dran. Ob ein Aufschub aufgrund meiner schwierigen Finanzlage genehmigt wird, erfahre ich in den nächsten Wochen.

Was mache ich falsch im Leben, dass ich immer wieder die Bittstellerin sein muss? Oder was macht die Gesellschaft falsch, wenn sie mir keine anderen Möglichkeiten bietet?

Zum Glück war ich schon ganz am Boden und weiß, dass ich auch von der Mindestsicherung leben kann.

Kein EU-Bürger muss verhungern.Gr_Vase

Aber das reicht mir ehrlich gesagt nicht als Lebensperspektive.

Ich habe einen neuen Freund, der mir teure Geschenke macht. Und ich würde das gerne genießen können, ohne überlegen zu müssen, ob ich die teuren Schuhe nicht vielleicht gegen Cash eintauschen könnte. Oder gegen zehn Paar billige Schuhe.

Reichtum ist mehr als Geld.

Ich versuche auch, das esoterisch zu sehen und mich darüber zu freuen, was ich statt Geld in meinem Leben habe: Gesundheit, Freunde, Frieden. Ja, das ist auch toll und nicht selbstverständlich.

Trotzdem leben wir in einer Konsumgesellschaft.

Ich hätte gerne ein Haus, ein Auto und eine Familie. Oder so ähnlich.

Wie geht es nun weiter?

Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich auch einfach mal bocken und meine Rechnungen nicht zahlen. Wie Griechenland.

Mal schauen, wie weit wir damit kommen.

Gr_Krieger

Fortsetzung folgt…

 

Urheberrecht Bilder:

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Mel-in-KamakuraEin neuer Job ist wie ein neues Leben.

Du musst wieder bei Null anfangen, dich einarbeiten, im neuen Job stehen, gehen, laufen lernen.

Und welchen Job du bekommst, hängt von deinen vorherigen Job-Leben ab. Je nachdem, ob du fleißig oder faul, brav oder brutal, schüchtern oder skrupellos warst, wirst du in die entsprechende Kaste bzw. das passende Karrierelevel „wiedergeboren“.

In jedem Leben/Job gibt es eine Lernaufgabe, die du zu bewältigen hast. Sei es, dem Chef den perfekten Kaffee zu kochen, deine Ansicht gegenüber Kollegen durchzusetzen oder den Kunden kompetent zu beraten.

Wenn du erfolgreich warst, bekommst du im nächsten Level die nächst schwierigere Aufgabe. Wenn du es nicht schaffst, erscheint so lange dieselbe Situation in leicht abgewandelter Form, bis du die Lektion lernst.

Das gilt insbesondere für Selbständige, für die jeder neue Auftrag wie „ein neues Leben“ ist.

Versau‘ dir nicht das Karma.

Ich bin keine Buddhistin, aber ich will mit dieser spirituellen Analogie sagen: Unser Handeln hat Konsequenzen.

Gerade aus der Sicht des Marketings.

Wenn du gute Arbeit leistest, wird sich das herumsprechen und man empfiehlt dich weiter. Du wirst mehr Geld und Anerkennung gewinnen und womöglich bald befördert. (Das nächste Leben in einer höheren Kaste.)

Wenn du schlechte Arbeit leistest, hat das eine Reihe von unangenehmen Konsequenzen, die letztlich dazu führen können, dass du deinen Job verlierst. (Das nächste Leben dann in einer niedrigeren Kaste bzw. in einem schlechteren Job.)

Es wird noch etwas komplizierter:

Es zählt nicht nur, wie du dich deinen Kunden gegenüber verhältst, sondern auch, wie du dich verhältst, wenn DU der Kunde bist.

Gibst du dem Taxifahrer Trinkgeld? Oder bestellst du gleich das billige Uber? Knauserst du oder bist du spendabel?

Dreimal darfst du raten, wie sich deine Kunden dir gegenüber verhalten werden.

Bei mir ist es z.B. so: Ich gebe viel Geld für mein süßes, kleines Unternehmen namens Absatzzeilen aus. Um meine Website kümmern sich Grafikdesigner und IT-Experten. Ich zahle Steuern, bin versichert und besuche Veranstaltungen und Weiterbildungen, um auf einem hohen professionellen Niveau arbeiten zu können.

Das gibt Karmapunkte.

Meine Kunden sind bereit, für meine hochwertigen Leistungen entsprechend zu bezahlen.

Bad Karma.

Ich kenne aber auch Leute, die an allen Ecken und Enden knausern und immer alles gratis oder billig haben wollen und die sich dann wundern, warum sie ständig ihren Kunden mit Mahnungen hinterherlaufen müssen. Wenn sie überhaupt welche haben.

Das ist doch kein Wunder. Wer Mangel ausstrahlt, bekommt Mangel zurück.

Aber: Wie soll man großzügig sein, wenn man selbst nichts oder nur wenig hat? Die Wirtschaftslage ist schwierig, wir müssen alle sparen, blablabla. Ich weiß.

Die Lösung heißt: Vertrauen.

Ja, es ist schwierig. Ja, es könnte schief gehen. Aber irgendwer muss den ersten Schritt in die richtige Richtung machen. Warum nicht du?

Investiere großzügig in etwas, das sich auszahlen wird. Vertraue darauf, dass du es in irgendeiner Form zurückbekommen wirst.

Zahle den normalen Preis für eine Leistung, unterstütze einen Branchenneuling mit Rat und Tat oder gib einem Konkurrenten einen wertvollen Tipp.

Tue so, als ob du es dir leisten könntest.

Was jemand anderen reicher macht, macht dich nicht ärmer – im Gegenteil.

Die Gegenleistung für deine Großzügigkeit erhältst du nicht unbedingt von derselben Person. Aber das Prinzip von Ursache und Wirkung ist universell.

Wir bekommen, was wir geben, und das nicht erst im nächsten (Business-)Leben.

 

Foto: Mels Archiv (2012 in Japan)

 

curious-ladyZum Jahresende ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen – und Ihnen meine Erfolgsgeheimnisse zu verraten.

Ich bin nun seit einem halben Jahr Unternehmerin, davor war ich mit der Vorbereitung der Firmengründung beschäftigt. 2014 war also auf jeden Fall ein wichtiger Meilenstein in meinem Leben.

Ein Jahr – ein Wort

Wenn ich das Jahr in einem einzigen Wort zusammenfassen müsste – wie ich es als Texterin knackiger Slogans gerne tue – würde ich folgendes wählen:

Lat. „intersum“ = Ich bin dabei.

Das lateinische Verb „interesse“ hat folgende Bedeutungen, die ich mir gerne als meine persönliche Erfolgsstrategie auf die Fahne schreiben möchte:

  1. Dabeisein, an etwas teilnehmen
  2. Dazwischen sein
  3. Sich unterscheiden
  4. Es ist von Interesse, es ist daran gelegen

Ein ziemlich geniales Wort, oder? Die Römer hatten’s halt drauf. 🙂

 

Warum ist Interesse der Schlüssel zum Erfolg?

Zu 1.) Dabeisein

„Dabeisein ist alles“ ist der moderne olympische Gedanke, dass allein die Teilnahme an einem Wettbewerb wichtiger ist, als diesen zu gewinnen.

In Bezug auf mein Business heißt das für mich: Präsenz zeigen.

Ich bin da(bei).

Man findet mich.

cheersOb online über meine Webseite und meine Aktivitäten in sozialen Netzwerken oder offline auf Veranstaltungen aller Art.

Wer auf Xing nach Texterinnen sucht, oder bei einer Veranstaltung der Wirtschaftskammer Wien nach Social Media Expertinnen Ausschau hält, kommt ja kaum noch an mir vorbei…!

Ich bin vielleicht noch nicht die erfolgreichste Texterin der Welt, die sämtliche Werbeawards abgeräumt hat, Bücher veröffentlicht und internationale Vorträge hält – aber hey: Ich bin dabei!

Ich mache mit und versuche mein Glück in meinem Traumberuf. Wer kann das schon von sich behaupten?

Allein durch meine Anwesenheit auf verschiedenen Kanälen erhalte ich viele Aufträge.

 

Zu 2.) Dazwischen sein

Das ist für mich das Synonym für Networking.

Mitten unter Menschen zu sein, sie kennenzulernen und zwischen ihnen zu vermitteln. Ohne Hintergedanken, einfach aus Interesse (siehe 4.).

Dabei hilft mir sicherlich meine Offenheit, auch mal meine Komfortzone zu verlassen. Neue Lokale zu besuchen, mit Menschen aus verschiedenen Ländern, Fachbereichen und Gesellschaftsschichten zu sprechen und empathisch auf sie zu reagieren.

Wenn ich jemanden treffe, der gerade einen Webdesigner oder einen Architekten sucht, und ich kenne da jemanden, dann empfehle ich meine Kontakte weiter, ohne dass mir das etwas einbringen muss. Ich helfe einfach gerne und glaube daran, dass meine „guten Taten“ irgendwann in irgendeiner Form auf mich zurückfallen, wenn es so sein soll.

Good karma

Und tatsächlich werde auch ich oft weiterempfohlen. Sowohl von meinen zufriedenen Kunden, als auch von flüchtigen Kontakten, die mich sympathisch fanden und den Eindruck hatten, dass ich deren Bekannten bestimmt mit pfiffigen Texten weiterhelfen könnte.

Vermitteln bringt Aufträge.

 

Zu 3.) Sich unterscheiden

Das ist ein kritischer Punkt.

kiwi

Einerseits möchte man als Einzelunternehmen den Markttrends folgen und gewisse Standards erfüllen. Andererseits muss man sich von der Masse abheben, um in dem breiten Angebot überhaupt wahrgenommen zu werden.

Zum Glück war ich schon immer irgendwie anders.

Neu ist, dass ich das inzwischen gut finde (und zu Geld mache).

Früher war ich die Streberin mit wenigen Bekannten. Heute bin ich die erfolgreiche Geschäftsfrau mit wahren Freunden.

Früher war ich die aufmüpfige Querdenkerin, die sich keinem Chef unterordnen konnte. Jetzt bin ich die kreative Ideengeberin mit Führungspotential.

Früher war ich die Stille, Zurückhaltende. Jetzt sind meine Headlines der letzte Schrei.

Ich bin anders und stehe dazu. Dadurch bleibe ich den Menschen im Gedächtnis – und bekomme ihre Aufträge.

 

Zu 4.) Es ist von Interesse

Wir leben im Informationszeitalter und werden den ganzen Tag mit Nachrichten bombardiert. Die Kunst ist es, diese Informationen zu filtern und hervorzuheben, was wirklich relevant ist.

Das versuche ich bei jedem Blogpost, bei jeder E-Mail, bei jedem Gespräch zu berücksichtigen: Was ist interessant für wen?

Spam ist die 8. Todsünde.

red_carpet_penWer irrelevantes verbreitet, wird ignoriert, gelöscht, geblockt.

Das gilt nicht nur in der Werbung, sondern auch in der persönlichen Kommunikation.

Wer immer nur von sich selbst erzählt und sich nicht für die Erlebnisse und Bedürfnisse des anderen interessiert, wirkt unsympathisch. So jemand wird nicht weiterempfohlen, weil er Menschen kostbare Zeit stiehlt, die sie lieber für sich selbst verwenden wollen.

Der Mensch ist Egoist.

Wer sich jedoch ehrlich und aufrichtig und ohne Hintergedanken für andere interessiert, wird erstaunt sein, wie viele Aufträge er plötzlich bekommt – ohne viel von sich selbst preiszugeben.

Und auch wenn kein Geschäft entsteht, so habe ich dann zumindest meinen Horizont erweitert, etwas Neues erfahren und ein paar Minuten nicht an meine eigenen Probleme gedacht.

Auch das ist Erfolg und ich würde sogar sagen: Unbezahlbar.

 

 

Copyright Bilder, in chronologischer Reihenfolge:

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